
Gemeinden spielen bei der Energiewende eine zentrale Rolle. Die jüngsten Gesetze bieten Möglichkeiten, auf ein nachhaltigeres und umfassenderes Energiemodell hin zu beschleunigen.
Finden Sie heraus, wie Sie diese neuen Anforderungen umsetzen, die Erwartungen Ihrer Bürger erfüllen und die Verwaltung Ihrer lokalen Ressourcen verbessern können. Lassen Sie uns gemeinsam belastbare und zukunftsorientierte Regionen aufbauen.
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Das Stromgesetz
Energiereformen bieten den Gemeinden Instrumente und Möglichkeiten, um den Übergang zu einem nachhaltigeren Energiemodell voranzutreiben. Indem sie lokale Ressourcen nutzen und das Energiemanagement optimieren, können Gemeinden ihren ökologischen Fussabdruck verringern, ihre Kosten stabilisieren und ihre Belastbarkeit gegenüber Schwankungen auf dem Energiemarkt erhöhen.
Optimierung des Energiemanagements
Mit den neuen Gesetzen werden die Gemeinden angeregt, leistungsstärkere Technologien wie intelligente Energiemanagementsysteme (Smart Grid) und intelligente Zähler (Smart Meter) einzuführen. Diese Tools sorgen für bessere Kontrolle des Energieverbrauchs, optimale Nutzung der Ressourcen und erleichtern das Erreichen der gesetzlich festgelegten Nachhaltigkeitsziele.
Lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG)
Ab 2026 werden Gemeinden lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) gründen und sich an ihnen beteiligen können, zur Förderung lokaler Energieerzeugung und -verwaltung. Mit diesen Strukturen wird es möglich sein, Energieressourcen zu bündeln, erneuerbare Energien zu fördern, ihren Mitgliedern günstige Tarifbedingungen anzubieten und somit die Energieautonomie der Gebiete zu stärken.
Energiewende und Infrastrukturen
Mit den neuen Gesetzen werden Gemeinden ermutigt, ihre Infrastruktur zu modernisieren, sodass sie den Herausforderungen der Energiewende entsprechen können. Dazu gehört die Installation von Produktionsanlagen für erneuerbare Energien (Solar, Wind usw.) und die Renovierung von öffentlichen Gebäuden und der Strassenbeleuchtung zur Verbesserung deren Energieeffizienz. Diese Bemühungen senken nicht nur langfristig Kosten, sondern tragen auch zur Dekarbonisierung der Regionen bei.
Schutz öffentlicher Interessen
Die Reformen sorgen auch für mehr Klarheit bei den Energiekosten und den erbrachten Dienstleistungen und schützen so die Interessen der Bürger. Gemeinden können die neuen Gesetze nutzen, um öffentlich-private Partnerschaften einzugehen und Finanzmittel für grössere lokale Projekte zu beschaffen, während sie zugleich einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen gewährleisten.
Vorhersehbarkeit und Beständigkeit des Budgets
Dank der Reform des Strommarktes können Gemeinden Schwankungen der Energiepreise besser vorausplanen und ihre Budgets stabilisieren. Durch Einbindung erneuerbarer Energiequellen und Erweiterung der Energieversorgung stärken sie ihre Fähigkeit, die mit schwankenden Energiepreisen verbundenen finanziellen Risiken zuverlässig zu steuern.
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Das CO2-Gesetz und das Klima- und Innovationsgesetz
Anreize zur Energiewende
Das Gesetz schreibt strengere Normen für die Energieeffizienz von Gebäuden vor. Gemeinden müssen die energetische Sanierung ihrer Infrastruktur planen und finanzieren, was eine Herausforderung in puncto Budget, aber auch eine Gelegenheit zur Verbesserung ihrer Energieeffizienz darstellt.
Das Gesetz treibt die Nutzung erneuerbarer Energien (Solar, Biomasse, Geothermie) in kommunalen Infrastrukturen voran. Zuschüsse sind mitunter verfügbar, erfordern aber gut strukturierte Projekte und vollständige Anträge.
Verkehr und umweltverträgliche Mobilität
Die Gemeinden werden dazu angehalten, öffentliche Verkehrsnetze auszubauen und dabei den CO2-Fussabdruck der Fahrten zu verringern. Dazu gehört auch die Modernisierung von Busflotten und anderen Dienstfahrzeugen hin zu elektrischen oder emissionsarmen Lösungen.
In Gebieten mit hohem Verkehrsaufkommen ist die Reduzierung von Verbrennungsfahrzeugen ein wichtiger Schwerpunkt. Es können Anreize für umweltfreundliche Mobilität sowie zur Verringerung der Abhängigkeit vom Auto geschaffen werden.
Planungspolitik und Vorschriften
Die Gemeinden müssen die neuen Anforderungen bei der Planung und Erschliessung von Wohn- und Industriegebieten berücksichtigen, energieeffiziente Modelle bevorzugen und indirekte Emissionen reduzieren.
Die Kommunalbehörden sollen bei der Bevölkerung und den Unternehmen eine bewusstseinsbildende Rolle spielen, indem sie durch Kommunikations- und Informationskampagnen und manchmal auch mit Subventionen oder Anreizen zu verantwortungsbewussterem Verhalten anregen.
Abfallentsorgung und Recycling
Das Gesetz fördert Verfahren, die Abfall und Emissionen bei der Entsorgung reduzieren. Kompostierung, Recycling und nachhaltiger Betrieb von Abfallbehandlungsanlagen werden begünstigt, mit Anforderungen von Treibhausgasinventaren für mögliche Verbesserungen.
Subventionen und finanzielle Unterstützung
Das Gesetz sieht finanzielle Hilfen für Projekte vor, die den Kriterien von Energieeffizienz und CO₂-Reduzierung entsprechen. Gemeinden können diese in Anspruch nehmen, indem sie bestimmte Verfahrensschritte und Anforderungen einhalten.